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Schluss mit dem Fersenschmerz: Wie ich 8 Stunden Sightseeing überstand... Ganz ohne Schienen, Ibos oder Orthopädische Schuhe

So habe ich nach drei Jahren endlich verstanden, was meine Plantarfasziitis wirklich verursacht und es hatte nichts damit zu tun, dass ich zu alt bin.

Von Andrea Wahl

Vor 3 Tagen aktualisiert

Lesedauer : 2 Minuten

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Der Tag, der mich zum Umdenken brachte

Ich sitze auf einer Steinbank am Stuttgarter Wochenmarkt und traue mich nicht aufzustehen. Meine Enkelin Lena (9) zieht mich am Ärmel: „Oma, komm, da sind die Erdbeeren!" Ich lächle sie an und sage: „Gleich, Schatz. Oma muss kurz rasten."

 

Die Wahrheit: Ich weiß genau, was passiert, wenn ich jetzt aufstehe. Dieser stechende Schmerz in der Ferse. Dieser erste Schritt, der sich anfühlt, als würde ich auf eine Glasscherbe treten.

 

Es ist Tag zwei unseres kleinen Sommerausflugs. Heute sind es 29 Grad und ich habe meine neuen Sommersandalen an. Vor zwei Stunden bin ich noch entspannt über den Markt mit Lena geschlendert. Jetzt kann ich kaum noch auftreten, ohne dass es sticht.

 

Wie konnte aus dem Marktbesuch mit meiner Enkelin schon wieder das hier werden?

Drei Jahre dieselbe Geschichte

Mein Name ist Ingrid W., ich bin 63 Jahre alt und lebe in Stuttgart.

 

Ich habe gerade den dritten Sommer hinter mir, in dem mein eigener Fuß mich zur Verzweiflung gebracht hat. Vielleicht klingt das übertrieben – doch diese Erinnerungen lassen mich nicht los:

 

Vor zwei Jahren habe ich unseren Wanderurlaub im Allgäu nach dem ersten Tag abgebrochen. Mein Mann Werner hatte die Strecke extra kurz für mich ausgewählt. Ich habe die Nacht mit einem Eispackbeutel an der Ferse verbracht und am nächsten Morgen gesagt, mir sei nicht gut. Das stimmte so – nur anders, als er dachte.

 

Letzten Sommer habe ich mich auf dem Stadtfest zwei Stunden früher verabschiedet, obwohl meine Freundinnen noch bleiben wollten. Ich habe etwas von „müde" gesagt. Die Wahrheit: Nach jedem Schritt auf dem Pflaster brannte die Ferse so sehr, dass ich nicht mehr konnte.

Im Frühjahr dieses Jahres hat mich mein Hausarzt gefragt, ob ich wieder mehr spazieren gehen möchte. Ich wollte. Aber ich wusste schon, dass das bei mir nicht so einfach funktionieren würde. Nicht mit diesem Fuß.

 

Für mich war es wie ein stilles Akzeptieren, über das man nicht spricht. Denn ich war fest überzeugt: Das liegt daran, dass ich 63 bin. Dass der Körper das Gewicht der Jahre trägt. Dass man das eben aushalten muss.

 

Wie falsch ich damit lag, habe ich erst in einer kleinen Podologie-Praxis in der Stuttgarter Innenstadt erfahren. Aber dazu komme ich gleich.

Was ich alles probierte, um den Fersenschmerz loszuwerden

Am Anfang machte ich das, was mir alle empfohlen haben: Dehnen. Morgens, noch bevor ich aufstehe, die Wade strecken. Den Fuß an der Bettkante rollen. Auf YouTube hatte ich mir vier verschiedene Übungsvideos angeschaut.

 

Kurz danach wurde es manchmal ein bisschen besser. Dann kam der Schmerz zurück. Dann wieder Übungen. Dann wieder Schmerz. Ich habe mich wie in einem Kreislauf ohne Ausweg gefühlt.

 

Um ohne diese tägliche Übungsroutine auskommen zu können, probierte ich noch mehr – 3 Hoffnungen, 3 Enttäuschungen:

 

Die Kortison-Spritze beim Orthopäden hat für knapp drei Wochen geholfen. Dann war alles wie vorher. Der Arzt erklärte mir, das sei keine Dauerlösung.

 

Die Nachtschiene, die meinen Fuß in einer bestimmten Position halten soll, habe ich vier Nächte durchgehalten. Beim fünften Mal habe ich sie um 2 Uhr nachts abgemacht, weil ich einfach nicht schlafen konnte.

 

Die weichen, extra gepolsterten Sportschuhe, die mir meine Tochter empfohlen hat, haben die Ferse kurz entlastet. Nach längerem Gehen war alles wie vorher – weil das eigentliche Problem nicht der Aufprall ist, sondern was darunter passiert.

 

Genau so war es auch an jenem Tag auf dem Markt – innerlich hatte ich schon aufgegeben. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste: Ich hatte das Problem die ganze Zeit komplett falsch verstanden.

Die Podologin, die mir wirklich weiterhalf

Nach meiner unfreiwilligen Pause auf der Steinbank bin ich in eine Podologie-Praxis gegangen, die ich zufällig um die Ecke gesehen hatte. Eine Frau Mitte 50 mit ruhiger Stimme hat mich begrüßt. Ich habe einmal tief Luft geholt und das Wort ausgesprochen, das ich seit Monaten verdrängt hatte: „Plantarfasziitis."

 

Sie hat mich nicht angeguckt, als wäre das unvermeidlich. Sie hat genickt und in zehn Minuten erklärt, was mir drei Jahre Arztbesuche nicht erklärt hatten.

„Keine Sorge – das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass Sie 63 sind. Ich habe Patientinnen mit 42, die dasselbe Problem haben. Plantarfasziitis entsteht in den meisten Fällen, weil das Fußgewölbe bei jedem Schritt zu wenig Stütze bekommt und leicht einsinkt. Dadurch wird die Plantarfaszie – eine Sehnenplatte unter Ihrem Fuß – bei jedem Schritt überdehnt. Das führt über Zeit zu winzigen Einrissen in der Faszie. Und genau das spüren Sie morgens als dieses Stechen – wenn die Faszie nach der Nachtruhe wieder belastet wird."

 

Ich schaute sie mit großen Augen an.

Warum Dehnen und Kortison oft nicht die Ursache angehen

„Das Problem bei Dehnübungen ist Folgendes," erklärte sie. „Sie lockern die Faszie kurzfristig. Aber sie gehen nicht an das, was die Überdehnung verursacht – nämlich das Fußgewölbe, das bei jedem Schritt zu wenig Unterstützung hat. Besonders in flachen Sommerschuhen und Sandalen ohne Stütze sinkt das Gewölbe vollständig ein. Was glauben Sie, was mit der Plantarfaszie passiert, wenn das jeden Tag hunderte Male passiert?"

 

Schlagartig wurde mir klar: Die Faszie wird immer wieder neu gereizt, bevor sie heilen kann. Genau das hatte ich die letzten Jahre erlebt – kurze Besserung, dann immer wieder von vorne.

 

Dann nahm sie eine Einlage aus dem Regal hinter sich: die Kavela Komfort-Sohle.

 

„Der Unterschied ist der Ansatz. Diese Einlage stützt gezielt das Längsgewölbe des Fußes. Sie verhindert, dass das Gewölbe bei jedem Schritt einsackt – und damit wird die Plantarfaszie bei jedem Schritt entlastet, bevor sie überdehnt wird. Laut einer Übersichtsarbeit im Deutschen Ärzteblatt zählt die Gewölbeunterstützung durch geeignete Einlagen zu den wirksamsten konservativen Behandlungsmaßnahmen bei Plantarfasziitis."

Eine Verkäuferin, die seit Jahren auf Hartböden steht, hatte die Fersenschmerzen bereits als „Berufsrisiko" abgeschrieben. Seit sie die Kavela-Sohle in ihren Arbeitsschuhen trägt, schafft sie ihre Schichten deutlich beschwerdeärmer als vorher.

 

Und dann war da noch ein Rentner, der seinen Golfkurs hatte aufgeben wollen. 18 Löcher mit diesem Fersenschmerz – nicht mehr möglich. Heute spielt er wieder. Mit der Sohle in seinen Golfschuhen.

 

Die Geschichten dieser Menschen fühlten sich echt an. Und bei der Podologin hatte ich ein gutes Gefühl. Ich kaufte das Paar für 44,90€. Ich hatte in den letzten drei Jahren schon deutlich mehr Geld für deutlich weniger Hoffnung ausgegeben.

Erste Anwendung: Weniger als ich erwartet hatte

Zu Hause habe ich die Sohle nach Größenangabe zurechtgeschnitten und in meine Alltagsschuhe gelegt – das ging in zwei Minuten. Dann die Schuhe angezogen.

 

Und dann passierte: fast nichts. Kein zusätzlicher Druck, keine Beengung, kein merkwürdiges Gefühl unter der Ferse. Stattdessen war da eine spürbare Stütze unter dem Fußgewölbe – als würde jemand von unten sanft gegenhalten.

 

Auf dem Weg zum Briefkasten merkte ich direkt einen kleinen Unterschied beim Abrollen. Entweder war das der beste Placebo-Effekt meines Lebens – oder hier passierte gerade wirklich etwas.

Zwei Wochen, drei Ausflüge und viele Schritte

Eine Woche später war mit Werner ein Halbtagesausflug nach Tübingen geplant. Ich war innerlich darauf eingestellt, nach spätestens einer Stunde eine Bank suchen zu müssen. Doch dieses Mal kam es anders.

 

Stunde eins: deutlich weniger als sonst. Stunde zwei: immer noch merklich besser. Stunde drei, mittlerweile an der Neckarbrücke: kaum noch etwas. Werner hat mich irgendwann gefragt: „Was ist denn heute mit dir los? Du läufst ja ganz anders."

 

Nach vier Stunden waren wir zurück am Auto. Ich habe vorsichtig in mich hineingehört.

 

Die Ferse war noch etwas empfindlich – aber der typische Stich blieb aus. Kein Abbruch. Keine Bank. Kein „mir ist nicht gut".

Was sich diesen Sommer für mich verändert hat

Die Podologin hatte wirklich recht. Während Dehnübungen die Plantarfaszie zwar kurz lockern, aber die tägliche Belastung nicht reduzieren, entlastet die Kavela-Sohle die Faszie aktiv bei jedem einzelnen Schritt.

 

Und das Beste: Ich brauche keine tägliche Dehnroutine mehr, die ich sowieso nicht konsequent durchgehalten habe. Selbst bei längeren Ausflügen mit Lena schaffe ich jetzt Strecken, die ich in den letzten drei Jahren bewusst gemieden habe.

 

Den Wanderurlaub im Allgäu haben Werner und ich für September wieder gebucht. Nicht die lange Strecke – aber für das erste Mal seit drei Jahren fühlt sich das wieder realistisch an.

 

Ich bin nicht jünger geworden. Aber ich bin endlich wieder die Frau, die mitkommt – statt die, die auf der Bank wartet.

Was ich allen sagen möchte, die damit kämpfen

Drei Jahre lang habe ich gedacht, ich müsste einfach damit leben. Drei Jahre lang habe ich Ausflüge verkürzt, Wanderungen abgesagt und Stadtbummel mit Lena nach einer Stunde beendet.

 

Was viele unterschätzen: Plantarfasziitis wird oft nicht besser, wenn man die Ursache nicht angeht. Ich hatte Phasen, in denen aus dem morgendlichen Anlaufschmerz ein Dauerschmerz wurde, der tagelang anhielt. Jeder Sommer, in dem das Gewölbe ohne Stütze belastet wird, ist ein Sommer, in dem die Faszie weiter gereizt wird.

 

Heute gehe ich es klüger an: Ich sorge vor, statt im Nachhinein mit Schmerzen zu kämpfen. Sohle rein, Schuhe an und ich gehe entspannt durch den Tag.

 

Ich bin der Podologin in Stuttgart bis heute dankbar. Wenn sie mir das damals nicht erklärt hätte, würde ich vermutlich immer noch glauben, das gehört eben zum Alter dazu.

 

Eine Einlage, die gezielt das Fußgewölbe stützt und laut Deutschem Ärzteblatt zu den wirksamsten konservativen Maßnahmen bei Plantarfasziitis zählt, kostet weniger als eine einzige Physiotherapie-Sitzung. Und deutlich weniger als Maßeinlagen beim Orthopäden

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Quellen:

 [1] Gutteck N., Schilde S., Delank K.S. (2019): Schmerzsyndrom an der Fußsohle. Deutsches Ärzteblatt International, 116(6), 83–88.
[2] Kavela Kundenbewertungen — verifizierter Stand: [Shopify-Datum eintragen]

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4.8 

Ich war überzeugt, dass ich eine Hüftprothese brauchen würde… bis mir ein Freund diese 10-Sekunden-Lösung zeigte.

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Claudia M / 51 Jahre