Manche Tage waren etwas besser.
Dann kam alles wieder und genau das war der Punkt, an dem ich innerlich aufgegeben habe.
Ich dachte nicht mehr:
„Was könnte noch helfen?“
Ich dachte nur noch:
„Wenn selbst das alles nicht hilft, dann bleibt wohl nur noch die OP.“
Das war das Schlimmste. Nicht nur der Schmerz, sondern dieses Gefühl, dass ich keine echte Wahl mehr habe.
Ich fing an, Bewegungen zu vermeiden.
Nicht, weil ich wollte, sondern weil ich meiner Hüfte nicht mehr vertraute.
Ich ging vorsichtiger.
Ich setzte mich anders hin.
Ich hielt mich fest.
Und ich merkte, wie mein Alltag immer kleiner wurde.
Irgendwann fühlt sich eine OP nicht mehr wie eine Wahl an, sondern wie das Einzige, was dir noch bleibt.
Genau da landen viele.